Knapp bei Kasse? Kein Wunder…

Studenten sind immer knapp bei Kasse. Dies sagt nicht nur der Volksmund, sondern auch jeder Student. Aber wieso eigentlich? Sie gehen ja nur einige Monate pro Jahr zur Schule und den Rest der Zeit können Sie Geld beschaffen. Meistens sind die Semesterjobs aber irgendwelche Gango-Jobs wie z.B. Dichtungen zusammenschrauben, Werbegeschenke versenden oder irgendwelche Waren in Gestelle einräumen. Dabei kommen Sie vielfach in den Genuss, irgendwelche zweitklassige Ware nach Hause mitnehmen zu dürfen, wie z.B. technisch überholte, aber immer noch voll funktionsfähige Memory stick, Lebensmittel die knapp vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen oder Kartonschachteln, die ja für alles Mögliche gebraucht werden können (zum Beispiel bei Umzügen, beim Einkaufen oder auch um zuhause improvisierte temporäre Gestelle oder Regale aufzubauen). Der Student kann also eigentlich nichts zu klagen haben. Vielleicht liegt es einfach daran, dass viele sich einen ziemlich guten Lebensstandard gewöhnt sind von Haus aus und diesen erhalten wollen während des Studiums. So sparen sie vielfach in den falschen Bereichen wie z.B. bei den Esswaren. Ihnen ist gar nicht bewusst, wie gross der Einfluss ist, den Essen auf ihre Gesundheit hat. Viel lieber würden sie bei Gütern wie Möbeln, Wohnungsmiete oder Kleidern und Ausgang sparen. Da aber die äusseren Werte für viele Junge die wichtigsten Werte überhaupt sind, kaufen sie sich teure Markenkleider, die sich einige Monate tragen und die dann schon wieder „out“ sind. So verpuffen sie ihr Geld und es ist kein Wunder, sind sie also immer bankrott.

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